Einige Eindrücke von unserem abendlichen Ausflug.








Das Herz Indiens ist das Dorf
Einige Eindrücke von unserem abendlichen Ausflug.







Das an das Nityaseva-Hospital angegliederte BSc-Nursing-College ist noch im Aufbau. Im Moment werden die ersten 3 Jahrgänge unterrichtet. Die Anwesenheit des Ärzteteams bietet die besondere Chance für die Studenten, durch Vorträge außerhalb des Syllabus den Horizont zu erweitern. Dr. André Borsche berichtet über die Historie von Interplast Germany e.V. und deren besondere Philosophie der Zusammenarbeit mit den Empfängerländern, hier Indien. Dr. Eva Borsche stellt auf sehr anschauliche Weise die Grundideen der Homöopathie vor und zeigt einige Beispiele. Die Studenten folgen mit großem Interesse, wenngleich die Erfahrung solcher Vorträge eher ungewohnt scheint.





Heute übergeben wir die Briefe der deutschen Schüler an die indischen Briefpartner.



Heute feiert Indien Republic Day und würdigt damit die Unabhängigkeit und das Inkrafttreten der Verfassung.



Da ein Teil der Ärzte morgen abreist, drücken die Patienten ihre Dankbarkeit gegenüber dem gesamten Team in einer kleinen Zeremonie aus.




Heute ist Markttag. Die Farben und die Vielfalt sind beeindruckend.







Im Gespräch mit den 4 Studentinnen, die wir hier am BSc-Nursing-College unterstützen (siehe auch unseren Newsletter 11/2025), wird mir einmal mehr die prekäre Situation dieser jungen Frauen im ländlichen Indien bewusst. Trotz Geldknappheit setzen sie sich durch, eine Ausbildung – die sich die Eltern eigentlich nicht leisten können – zu bekommen. Nach ihrem Abschluss werden sie zu wichtigen Stützen in der Familie werden. Ich bin sehr berührt und habe großen Respekt vor dem Mut und dem Streben dieser jungen Frauen.




Während das Camp weiter an Fahrt gewinnt versuche ich dem ersten Jahrgang des BSc-Nursing-Colleges die Gedanken von Yoga und Meditation nahe zu bringen. Die Studierenden spüren viel Anspannung und Stress während ihres Studiums, die andererseits noch schwieriger als in unseren Ländern mangels sportlicher Möglichkeiten zu bewältigen sind. Zwei von 29 Studierenden haben eine Ahnung von Yoga. Nach anfänglichen Unsicherheiten können sich alle auf die Asanas und auf die anschließende Meditation einlassen.



Heute ist der erste Operationstag. Und noch immer kommen Patienten mit der Hoffnung bei diesem Camp die Chance einer Operation zu bekommen. Unter den Patienten sind auch viele „alte“ Gesichter, die zum Teil nur ihre Dankbarkeit ausdrücken möchten, wie Pranav, oder aber eine weitere OP brauchen, wie Rehana, die zum 4. Mal hier ist.



Dazwischen haben wir in Shevgaon Zeit einige unserer Studierenden zu treffen. Gestern kam Prasad, der seinen Master in Cyber Security sehr erfolgreich abgeschlossen hat und seit etwa 8 Monaten nach einem Job sucht. Die Situation für junge Inder am Arbeitsmarkt ist nicht gut und verschlimmert sich noch durch die wirtschaftliche Stagnation.

Der Tag beginnt mit einem kleinen Festakt zur Eröffnung des Camps. Patienten vom letzten Jahr, die zu Folgeoperationen kommen, nehmen die Ehrungen vor. Bis zum späten Abend werden die Patienten aufgenommen. Der OP-Plan ist dicht gefüllt.





Auf dem Weg kommen wir durch einen Ort, der für Baumwolle bekannt ist. Die Menschen, die diese weißen Bälle ernten und auch diejenigen, die sie verladen, bekommen nur ein Minimum an Einkommen. Dies trifft auch für die „Sugar-Cane-Cutter“, die das Zuckerrohr schneiden, zu.

